Neue Altersbilder


Alt und aktivNeue Senioren braucht das Land

Wir fangen schon mal an

Als die Seniorenbüros 1992 als neues Modellprojekt erfunden wurden ging es von Anfang an um ein zentrales Ziel: "Das Alter neu interpretieren!" Die früheren Altersbilder und Altersbiographien waren längst überholt und nicht im geringsten geeignet, Antworten zu geben auf die veränderten Lebensperspektiven der älteren Bevölkerung.

Einengende Altersbilder als Lebensschere
Auch 18 Jahre später ist erstaunlich, dass immer noch das rhetorisch überhöhte Wort eines "Paradigmenwechsels"  bemüht werden muss, wenn es doch lediglich um neue Blickwinkel für das Leben nach 60 geht. Das größte Problem ist häufig die "normative Kraft der Wirklichkeit", also die  Schere in unseren Köpfen. Das hat positive wie negative Seiten. Problematisch wird es, wenn jemand sich selbst um seine eigenen Möglichkeit bringt und weit unter seinen aktuellen Fähigkeiten sein Leben gestaltet. Positiv lässt sich die Sache interpretieren, dass die Bemühungen der Werbung die "Best Ager" und "Silver Surfer" zu umgarnen, nur teilweise gelingen. Senioren haben ihre festen Gewohnheiten und eigene Vorstellungen wie man im Alter sein möchte oder ab wann man sich als Senior und damit als "älter" einstuft. Altersbilder sind häufig fest verinnerlicht. Veränderungen brauchen neue positiv besetzte Vorbilder.

Seniorenbüros als Lebensschule
"Aber ich bin doch noch gar nicht so alt", ist eine häufige Abwehr, wenn man die Aktivitäten eines Seniorenbüros darlegen möchte. Damit verbunden ist die stete Eigendiskussion der Seniorenbüros, ob ihre Namensgebung noch in die Landschaft passt. "Seniorenbüros" sind jedoch zu einem Markenartikel geworden, vor allem dann, wenn es um neue Altersbilder geht. Eine der wichtigsten Funktionen von Seniorenbüros besteht darin, Erfahrungen zu vermitteln, wie man es im Alter auch anders machen kann. Senioren sind neugierig, lernfähig, unternehmungslustig, erfahren wie auch für neue Erfahrungen aufgeschlossen und durchaus bereit, Wagnisse einzugehen. Senior zu sein kann also spannend, verantwortungsvoll und jede Woche mit neuen Eindrücken versehen sein. Die vielfältigen Projektarbeiten im Seniorenbüro Erlangen unterstreichen dies tagtäglich. Seniorenbüros bilden einen idealen Raum neue Perspektiven zu gewinnen und diese mit anderen zu leben. "Wir gehören noch lange nicht zum alten Eisen", kann hier ein jeder mit Fug und Recht feststellen. Und selbst mit scheinbar altem Eisen lässt sich noch eine Menge anfangen!

Neue Antworten leben
Lebenslang Aufgaben zu übernehmen und im Rahmen der eigenen Leistungsfähigkeit zu erfüllen, ist die beste Medizin im Alter. Senioren werden immer wichtiger. Schon heute bringen sie sich in eine Vielzahl von entlastenden Tätigkeiten ein, so dass gerade jüngere Generationen hiervon profitieren. Die Zukunft wird älter, aber Senioren finden hierauf immer mehr und buntere Antworten.